Peptide gehört zu den Themen, bei denen die Details mehr zählen als die Schlagzeilen. Diese Seite bündelt Hintergrund, Wirkmechanismen und die praktischen Punkte, die am häufigsten gefragt werden.
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Eu(dpm)3 besteht aus drei zweizähnigen dpm-Liganden, die an ein Eu-Zentrum binden. Das Dipivaloylmethanoat (dpm) ist strukturell verwandt mit dem Acetylacetonat (acac), dabei sind die zwei Methyl-Gruppen durch tert-Butyl-Gruppen substituiert. Das Metall besitzt eine Elektronenkonfiguration f6. Die sechs Elektronen sind ungepaart – jedes befindet sich in einem anderen einfach-besetzten f-Orbital – woraus ein ausgeprägter Paramagnetismus des Komplexes folgt. Der Komplex ist eine Lewis-Säure und kann seine Koordinationszahl von 6 auf 8 erhöhen. Die Verbindung besitzt eine hohe Affinität gegenüber harten Lewis-Basen, wie Sauerstoffatomen in Ethern und Stickstoffatomen in Aminen.
Quellen: de.wikipedia.org
== Verwendung == Eu(dpm)3 wird hauptsächlich in der NMR-Spektroskopie verwendet und hat dort ein breites Anwendungsgebiet als Lanthanoid-Shift-Reagenzien. Es kann unter anderem zur Molmassenbestimmung von Polypropylenglycol, sowie in der Strukturaufklärung verwendet werden. Außerdem wird es in vielen Untersuchungen zur Wirkungsweise von Shift-Reagenzien verwendet.
Quellen: de.wikipedia.org
Eu(fod)3 (EuFOD) ist eine chemische Verbindung mit der Summenformel Eu(OCC(CH3)3CHCOC3F7)3. Diese Koordinationsverbindung wird primär in der NMR-Spektroskopie eingesetzt, um Signale zu verschieben (shiften). Es ist eines der bekanntesten Lanthanoid-Shift-Reagenzien und war vor allem in den 1970er- und 1980er-Jahren populär. Es wurde 1971 erstmals von Rondeau und Sievers verwendet und war das erste fluorierte Shift-Reagenzien.
Quellen: de.wikipedia.org
== Struktur und Reaktivität == Eu(fod)3 besteht aus drei zweizähnigen fod-Liganden, die an ein Eu(III)-Zentrum binden. Das 1,1,1,2,2,3,3-Heptafluor-7,7-dimethyl-4,6-octandionat (fod) leitet sich vom Acetylacetonat ab. Es trägt, wie das strukturell verwandte Eu(dmp)3, eine tert-Butyl-Gruppe und einen perfluorierten Propyl-Rest. Das Metallatom hat die Elektronenkonfiguration f6. Die sechs Elektronen sind ungepaart – jedes befindet sich in einem anderen einfach-besetzten f-Orbital – woraus ein ausgeprägter Paramagnetismus des Komplexes folgt. Der Komplex ist eine Lewis-Säure und kann seine Koordinationszahl von 6 auf 8 erhöhen. Die Verbindung besitzt eine hohe Affinität gegenüber harten Lewis-Basen, wie Sauerstoffatomen in Ethern und Stickstoffatomen in Aminen. Eu(fod)3 ist in unpolaren Lösungsmitteln löslich und zeigt im Vergleich mit Europium-Komplexen mit Acetylaceton und Hexafluoroacetylaceton eine erhöhte Löslichkeit.
Quellen: de.wikipedia.org
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